Rechtliches & Compliance
KI-Transparenz
Baduno setzt künstliche Intelligenz bewusst, kontrolliert und offen ein. Diese Erklärung beschreibt, wo KI in unseren Leistungen und auf dieser Website arbeitet, wo Menschen entscheiden, wie wir kennzeichnen und welche Grenzen wir uns setzen – im Einklang mit den Transparenzgedanken der europäischen KI-Verordnung.
Diese Seite informiert über unsere Praxis und die Rechtslage in allgemeiner Form. Sie ist keine Rechtsberatung; verbindlich sind allein die Vertragsdokumente und die deutsche Fassung dieser Seiten.
Wo wir KI einsetzen
Erstens in der Übersetzung: Moderne Sprachmodelle erstellen Rohübersetzungen in bis zu 24 Sprachen. Zweitens in der Bildproduktion: Die Illustrationen dieser Website entstehen mit KI-Bildgeneratoren nach unseren Vorgaben und werden von uns kuratiert. Drittens in der Texterstellung: Entwürfe für Inhalte können KI-gestützt entstehen. In allen drei Fällen gilt: KI liefert Entwürfe, Menschen verantworten Ergebnisse.
Wo Menschen entscheiden
Jede Kernseiten-Übersetzung wird von muttersprachlichen Prüferinnen und Prüfern gegengelesen; Terminologie-Entscheidungen treffen Menschen und dokumentieren sie in der Termbase. Veröffentlichungen, Angebote, Preise und alle Kundenkommunikation werden von Menschen freigegeben. Es gibt bei Baduno keine vollautomatisierten Entscheidungen mit Rechtswirkung gegenüber Kunden im Sinne von Art. 22 DSGVO.
Kennzeichnung KI-generierter Inhalte
Bilder dieser Website sind KI-generierte Eigenproduktionen der Baduno GmbH; wir kennzeichnen dies hier zentral und auf Anfrage im Einzelfall. Für Kundenprojekte vereinbaren wir die Kennzeichnungspraxis vertraglich – von der stillen Werkzeugnutzung bis zur ausdrücklichen Kennzeichnung jedes Assets, je nach Branchenanforderung des Kunden.
Daten & Vertraulichkeit beim KI-Einsatz
Kundeninhalte werden nur im erforderlichen Umfang an KI-Dienste übermittelt; vertrauliche Passagen werden zuvor entfernt oder pseudonymisiert, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Wir nutzen Kundeninhalte nicht zum Training eigener Modelle und wählen Dienste danach aus, dass Eingaben nicht für Anbietertraining verwendet werden dürfen.
Grenzen, die wir uns setzen
Keine KI-Erstellung von Rechts- oder Medizinaussagen ohne fachliche Prüfung, keine automatisierten Bewertungen von Personen, keine Deepfakes oder Nachahmung realer Personen, keine Inhalte, die Schutzrechte Dritter verletzen. Beanstandungen prüfen Menschen; für Hinweise erreichen Sie uns unter [email protected].
Praxisbeispiel Schritt für Schritt
Stellen Sie sich vor, ein Kunde beauftragt Baduno mit der Übersetzung einer Produktseite für den japanischen Markt. Der Ablauf beginnt mit der Übergabe des Ausgangstextes an unser System. Zunächst wird der Text von einem KI-gestützten Sprachmodell in eine Rohübersetzung für Japanisch umgewandelt. Diese Rohübersetzung dient als Entwurf und wird keinesfalls direkt veröffentlicht.
Im nächsten Schritt übernimmt ein muttersprachlicher japanischer Prüfer die Kontrolle. Er oder sie vergleicht die Rohübersetzung mit dem Original, passt Terminologie an, prüft kulturelle Angemessenheit und stellt sicher, dass die Unternehmenssprache des Kunden korrekt abgebildet wird. Alle Änderungen werden in der zentralen Termbase dokumentiert, sodass sie für künftige Projekte konsistent bleiben.
Nach der sprachlichen Prüfung geht der Text in die inhaltliche Freigabe durch einen Projektmanager. Angebote, Preise und kundenbezogene Entscheidungen werden ausschließlich von Menschen getroffen – hier kommt keine KI zum Einsatz. Erst nach dieser Freigabe wird die Übersetzung an den Kunden ausgeliefert. Sollte der Kunde Bilder wünschen, die auf der Seite erscheinen, werden diese mit einem KI-Bildgenerator nach unseren Vorgaben erstellt, aber ebenfalls von Menschen kuratiert und freigegeben. So wird sichergestellt, dass jeder Schritt nachvollziehbar und kontrolliert abläuft.
Häufige Missverständnisse
Ein häufiges Missverständnis ist, dass KI bei Baduno autonom Entscheidungen trifft. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: KI liefert lediglich Entwürfe – sei es für Übersetzungen, Texte oder Bilder. Jede Ausgabe wird von qualifizierten Menschen geprüft, bevor sie in einem Kundenprojekt oder auf dieser Website verwendet wird. Es gibt keine vollautomatisierten Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung.
Ein weiteres Missverständnis betrifft die Kennzeichnung: Dass KI-generierte Inhalte auf dieser Website zentral gekennzeichnet sind, bedeutet nicht, dass wir die Nutzung von KI in Kundenprojekten verschleiern. Im Gegenteil – wir vereinbaren mit jedem Kunden vertraglich, wie transparent die KI-Nutzung dargestellt wird. Manche Kunden wünschen eine komplette Kennzeichnung jedes KI-Assets, andere sehen die KI als reines Werkzeug und verzichten auf eine explizite Markierung. Beides ist möglich und wird individuell festgelegt.
Auch wird manchmal angenommen, dass Kundendaten zum Training von KI-Modellen verwendet werden. Das ist nicht der Fall: Wir nutzen Kundeninhalte nicht für eigene Trainingszwecke und wählen KI-Dienste danach aus, dass Eingaben nicht für das Training der Anbieter verwendet werden dürfen. Vertrauliche Passagen werden vor der Übermittlung entfernt oder pseudonymisiert, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Interner Ablauf bei uns
Intern folgt der Einsatz von KI bei Baduno einem klaren, mehrstufigen Prozess. Zunächst wird der Bedarf identifiziert: Für welche Aufgabe kann KI unterstützend eingesetzt werden, ohne Qualität und Kontrolle zu beeinträchtigen? Typische Anwendungen sind die Erstellung von Rohübersetzungen, Textentwürfen oder Bildgenerierung. Für jede Anwendung definieren wir Richtlinien, welche KI-Tools verwendet werden dürfen und wie die menschliche Prüfung zu erfolgen hat.
Die Umsetzung beginnt mit der Auswahl des geeigneten KI-Dienstes. Dabei achten wir darauf, dass der Dienst die erforderlichen Datenschutz- und Vertraulichkeitsstandards erfüllt. Nach der Erstellung eines KI-Entwurfs wird dieser an die zuständige Fachabteilung weitergeleitet: Übersetzungen an muttersprachliche Prüfer, Texte an Redakteure, Bilder an das Kreativteam. Die Prüfer dokumentieren Änderungen und geben den Entwurf erst dann frei, wenn er den vereinbarten Qualitätskriterien entspricht.
Abschließend erfolgt eine Qualitätssicherung durch die Projektleitung, die auch die Einhaltung der Kennzeichnungsvereinbarungen mit dem Kunden überprüft. Alle Schritte werden protokolliert, sodass jederzeit nachvollziehbar ist, ob und wie KI beteiligt war. Die Verantwortung für das Endergebnis liegt immer bei den Menschen – nie bei der Maschine.
Was das für Kunden konkret bedeutet
Für Sie als Kunden bedeutet der transparente KI-Einsatz bei Baduno vor allem eines: Sie behalten die Kontrolle über Ihre Inhalte und deren Ausgestaltung. Konkret heißt das: Bei jedem Projekt, das KI-gestützt bearbeitet wird, erhalten Sie auf Wunsch Auskunft darüber, welche KI-Werkzeuge zum Einsatz kamen und in welchem Umfang. Sie können jederzeit eine rein menschliche Bearbeitung beauftragen – selbstverständlich mit entsprechender Anpassung des Leistungsumfangs und der Kosten. Ferner haben Sie die Möglichkeit, die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten nach Ihren eigenen Anforderungen festzulegen. Unser Standard ist die zentrale Kennzeichnung auf dieser Seite; wenn Ihr Unternehmen jedoch eine individuelle Kennzeichnung jedes Assets wünscht, legen wir das vertraglich fest. Darüber hinaus können Sie sicher sein, dass Ihre Daten nicht für das Training von KI-Modellen verwendet werden und dass vertrauliche Inhalte vor der Übermittlung an KI-Dienste pseudonymisiert oder entfernt werden, sofern nicht anders vereinbart. Sollten Sie Fragen oder Beanstandungen haben, steht Ihnen unser Team jederzeit zur Verfügung – Ihr Ansprechpartner wird Ihr Anliegen persönlich prüfen und nicht an eine KI delegieren.
Begriffe verständlich erklärt
Um die Abläufe bei Baduno besser nachvollziehen zu können, erläutern wir hier einige zentrale Begriffe. Unter einer Rohübersetzung verstehen wir die erste maschinelle Übertragung eines Ausgangstextes in eine Zielsprache. Diese dient als Entwurf und wird niemals ungeprüft verwendet. Eine Termbase ist eine zentrale Datenbank, in der bevorzugte Begriffe und Übersetzungen festgehalten werden – so bleibt die Terminologie über alle Projekte hinweg einheitlich. Als KI-Bildgenerator bezeichnen wir eine Software, die auf Basis von Textvorgaben eigenständige Illustrationen erstellt. Bei uns werden diese Vorgaben von Menschen formuliert und die Ergebnisse von Menschen kuratiert, bevor sie eingesetzt werden. Ein muttersprachlicher Prüfer ist ein Sprachspezialist, dessen Muttersprache die Zielsprache ist. Er oder sie vergleicht die Rohübersetzung mit dem Original, korrigiert Fehler, prüft die kulturelle Angemessenheit und stellt sicher, dass die Unternehmenssprache des Kunden korrekt abgebildet wird. Der Begriff Freigabe beschreibt den abschließenden Schritt, bei dem ein Projektmanager die fertige Arbeit sichtet und für die Auslieferung autorisiert – allein Menschen treffen diese Entscheidung. Mit Pseudonymisierung ist das Ersetzen personenbezogener Daten durch künstliche Kennungen gemeint, sodass die Inhalte nicht mehr direkt einer Person zugeordnet werden können.
Zusammenspiel mit unseren anderen Richtlinien
Diese KI-Transparenzerklärung steht im Einklang mit weiteren Richtlinien der Baduno GmbH. Sie ergänzt insbesondere unsere Datenschutzerklärung, in der wir den Umgang mit personenbezogenen Daten beschreiben. Beim Einsatz von KI achten wir darauf, dass keine personenbezogenen Daten unkontrolliert verarbeitet werden. Kundendaten, die über unsere Systeme laufen, unterliegen den gleichen Vertraulichkeits- und Löschfristen wie alle anderen Auftragsdaten.
Auch unsere Qualitätssicherungsrichtlinie greift hier ein: Jeder KI-generierte Entwurf durchläuft einen menschlichen Prüfprozess, der denselben Qualitätsstandards folgt wie rein menschliche Arbeit. Die Dokumentation in der Termbase erfolgt nach den gleichen Regeln. Sollte ein Kunde spezifische Kennzeichnungspflichten verlangen – etwa für regulierte Branchen wie Medizin oder Finanzen –, stimmen wir diese vertraglich ab.
Darüber hinaus verweisen wir auf unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die die Haftung für KI-generierte Inhalte regeln. Wir stellen klar, dass wir nur für geprüfte und freigegebene Inhalte einstehen. Die KI-Transparenzerklärung selbst ist kein rechtsverbindlicher Vertragsbestandteil, sondern dient der Information und schafft Vertrauen. Sie wird regelmäßig aktualisiert, um dem Stand der Technik und den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.
Was das für Kunden konkret bedeutet
Für Kunden bedeutet unser KI-Einsatz vor allem Effizienz und gleichbleibende Qualität. Sie profitieren von schnelleren Übersetzungsentwürfen, die unsere Fachleute dann verfeinern. Die KI dient als Werkzeug, nicht als Entscheider. Daher behalten Kunden jederzeit die Kontrolle: Sie erhalten keinerlei automatisiert generierte Endprodukte, sondern stets von Menschen geprüfte und freigegebene Ergebnisse.
Wenn Sie eine Website-Lokalisierung bei uns beauftragen, erhalten Sie transparente Informationen darüber, wo KI unterstützt hat. Auf Wunsch kennzeichnen wir einzelne Assets explizit. Bei Projekten mit besonderen Vertraulichkeitsanforderungen – etwa geistiges Eigentum oder noch nicht veröffentlichte Inhalte – passen wir die Nutzung von KI-Diensten an. Wir eliminieren sensible Passagen vor der Verarbeitung oder setzen auf lokal laufende Modelle.
Zudem können Sie sicher sein, dass Ihre Inhalte nicht zum Training von KI-Modellen verwendet werden. Wir wählen unsere Dienstleister gezielt nach dem Kriterium der Nichtweiternutzung aus. Und sollten Sie Fragen zu einer bestimmten Übersetzung oder Abbildung haben, nennen wir Ihnen den genauen Entstehungsprozess. Kurzum: Unser KI-Einsatz verändert den Workflow, nicht aber Ihre Rechte und unsere Sorgfaltspflichten.
Interner Ablauf bei uns
Bevor ein KI-gestütztes Werkzeug bei Baduno zum Einsatz kommt, durchläuft es eine interne Prüfung. Unser Team evaluiert, ob der Dienst den Anforderungen an Datenschutz, Vertraulichkeit und Qualität entspricht. Dabei achten wir insbesondere darauf, dass eingegebene Daten nicht vom Anbieter für das Training eigener Modelle verwendet werden dürfen.
Der operative Ablauf beginnt mit der Aufnahme eines Kundenprojekts. Unser System erfasst die Anforderungen und ordnet die geeigneten Werkzeuge zu – sei es ein Sprachmodell für Übersetzungen oder ein Bildgenerator. Die KI erstellt einen Rohentwurf, der automatisch in eine Prüfungsumgebung überführt wird. Dort arbeiten muttersprachliche Prüferinnen und Prüfer sowie Fachexperten an der Verfeinerung. Alle Änderungen werden in unserer Termbase dokumentiert, um Konsistenz über Projekte hinweg zu gewährleisten.
Erst nach einer abschließenden Freigabe durch einen Projektmanager verlässt das Ergebnis unser Haus. Bei diesem Schritt sind keine KI-Systeme beteiligt – die Entscheidung liegt ausschließlich bei Menschen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass jeder Arbeitsschritt nachvollziehbar bleibt und die Kontrolle beim Menschen liegt. Interne Audits und Stichproben ergänzen den Prozess, um die Einhaltung unserer Standards zu überprüfen.
Stand dieser Information: Juli 2026 – wir aktualisieren bei Änderungen der Rechtslage oder unserer Abläufe.